Blitzschutzprüfung

Seit einigen Jahren häufen sich Schäden, die durch direkte und indirekte Blitzeinwirkungen entstehen. Schützen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Kirche, Ihre öffentlichen Gebäude, indem Sie Ihre Blitzschutzanlage von unseren Sachverständigen prüfen lassen!

Warum ist eine regelmäßige Blitzschutzprüfung erforderlich?

Bei Blitzeinschlag und Überspannung können Personenschäden tödlich enden, aber auch die Sachschäden an Wohn- u. Verwaltungsgebäuden sowie an Produktionsstätten oder Lagerhallen sind erheblich und belaufen sich immer häufiger auf mehrere Millionen Euro. Funktionsfähige Erdungs- und Blitzschutzanlagen bewahren Sie vor derartig ernsten Problemen und Folgen.

Oft werden die Erdungs- und Blitzschutzanlagen nach der Errichtung sich selbst überlassen. Durch Umwelteinflüsse (z.B. Wind, Regen, Schnee), Alterung oder elektrochemische Korrosion funktionieren diese Anlagen nach wenigen Jahren jedoch mitunter nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr. Um dies zu verhindern fordern Sachversicherer, Landesbauordnungen und die VDE – Vorschriften eine regelmäßige Blitzschutzprüfung.

Welche gesetzlichen Vorschriften sind zu beachten und was wird geprüft?

Die Planung, Errichtung, Wartung und Prüfung einer Erdungs- und Blitzschutzanlage ist sowohl europaweit (DIN EN 62305) als auch bundesweit in der Norm DIN VDE 0185-305 geregelt. Darüber hinaus sind Sie bei einer vorgeschriebenen Blitzschutzanlage gesetzlich verpflichtet, diese auch regelmäßig zu prüfen. Dies wird bereits in der Baugenehmigung festgelegt. Je nach Risikofaktoren und zu erwartendem Schadensausmaß sind Gebäude in vier Blitzschutzklassen unterteilt, für die unterschiedliche Prüfzyklen gefordert werden. Unser Fachpersonal informiert Sie gerne über Ihre individuellen Prüfzeiten.

Regelmäßige Blitzschutzprüfungen sind insbesondere erforderliche bei:

  • großen Gebäuden, z.B. Logistikzentren, Einkaufszentren, Produktionswerke, Kirchen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Schulen, etc.
  • Gebäuden mit vernetzter Elektronik, Automatisierungssystemen u.ä. sensiblen elektrischen Geräten, z.B. Rechenzentren, Industrieanlagen, Kraftwerke etc.
  • Gebäude mit Dachaufbauten (häufig bei Flachdächern), z.B. Photovoltaikmodule, Lüfter, Klimaanlagen, Motoren, etc.

Wie funktioniert eine Erdungs- und Blitzschutzanlage?

Äußerlich wird zunächst mithilfe von Metallleitungen ein Faradayscher Käfig um das zu schützende Gebäude errichtet, der Blitzströme auffängt und zur Erdungsanlage ableitet. Der innere Blitzschutz verhindert, dass das starke elektromagnetische Feld eines Blitzeinschlages gebäudeinterne Metallinstallationen (z.B. Rohre) und elektrische Anlagen beschädigt. Hierzu gehört auch der Potentialausgleich, der schädliche Spannungsunterschiede vermeidet, sowie der Überspannungsschutz, der sensible elektronische Geräte schützt, indem er Blitzteilströme ableitet und so eine gefährliche Überspannung an den Geräten verhindert. Die Blitzschutzanlage muss passgenau für das betreffende Gebäude und dessen Funktion (nutzungsabhängige interne Ausstattung) konzipiert und errichtet werden, andernfalls kann keine Betriebssicherheit gewährleistet werden!

Unsere Leistungen für Ihren Schutz

Mit unserer zertifizierten Fachkompetenz und über 40 Jahren Erfahrung im Prüfen von Erdungs- u. Blitzschutzanlagen sind wir für Sie der ideale Partner für diese Dienstleistung. Selbstverständlich verwalten wir auf Wunsch Ihre Prüftermine und erinnern Sie rechtzeitig an die anstehende Prüfung.

Fordern Sie hier ein unverbindliches Angebot an!